Willkommen bei der

Initiative Katzenschutzverordnung

LK Stade


 

Die Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade  hat sich zum Ziel gesetzt, die Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen. Wir wollen Hilfestellung geben für Politiker und Behördenvertreter, die in ihrer Gemeinde/Kommune eine solche Katzenschutzverordnung einführen wollen.

Viele neue Gesetze sind in den letzten Jahren erlassen worden, die die Belange der frei lebenden Katzen betreffen, aber den Behörden oft nicht bekannt sind. Wir wollen mit dieser Seite dazu Informationen geben.

Mitglied im:

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Aktuelle Meldungen:

 

Vor kurzem bekamen wir einen Hilferuf aus dem Stader Randbereich:

 

6 Katzen haben sich in der Nähe eines Pferdehofes gesammelt, die sich dort möglicherweise eingefunden haben, weil hier immer mal wieder Futter zu holen ist.

 

Der Gesundheitszustand zumindest einer Katze war sehr schlecht. Die Katzen sind der Stadt Stade gemeldet worden, die im Rahmen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind, da hier das Schutzgut der öffentlichen Ordnung betroffen ist, weil die Tiere krank sind.

Das interessiert die Stadt Stade herzlich wenig. Hier wird geltendes Recht gebeugt!

 

 

Nachdem wir letztes Jahr eine Fachaufsichtsbeschwerde über die Verweigerung der Aufnahme eines Fundtieres an den Landrat geschickt hatten, der bestätigte, dass das Fundtier durch die Kommune hätte aufgenommen werden müssen, ist nun erneut einer Fundkatze die Hilfe verweigert worden.

 

Die Behördenmitarbeiterin verweigerte darüber hinaus auch noch, sich namentlich zu erkennen zu geben, da man "mit ihrem Namen ja Schindluder" (O-Ton) treiben könne. Auch riet sie der Finderin, das Tier auf keinen Fall zu füttern. Das Tier hätte ein  Zuhause. (Wie kann die Behördenmitarbeiterin  aus ihrem Bürofenster oder aus der Glaskugel das heraus bekommen haben?) Ein hungerndes Tier nicht zu füttern, stellt den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung nach § 323c StGB (Unglücksfälle nur auf menschliche Individual-Rechtsgüter zu beschränken, ist vom Gesetzeswortlaut nicht geboten und jedenfalls seit Änderung des § 90a BGB nicht mehr korrekt, Tröndle/Fischer StGB § 323 Nr.2 amN) dar.

 

Die Finderin hat die Telefonate protokolliert und wir werden ein Gespräch mit dem Bürgermeister führen, um die SG Fredenbeck auf ihre Aufgaben im Rahmen des Fundrechtes hinzuweisen.

Freitag, 30 Januar 2015 11:01

Pilotprojekt in Schleswig-Holstein

Hoffnung im Kampf gegen KatzenelendPilotprojekt startet in seine zweite Runde
Von:Paul Wagner | 29.01.2015 07:00 Uhr

Foto: Es gibt noch viel zu tun im Kampf gegen das Katzenelend. Doch das Pilotprojekt ist auf einem guten Weg und kann einen neuen Anlauf nehmen.
Es gibt noch viel zu tun im Kampf gegen das Katzenelend.
Doch das Pilotprojekt ist auf einem guten Weg und kann einen neuen
Anlauf nehmen. ©  Julian Stratenschulte/dpa
Das gemeinsame Projekt mehrerer Verbände und Institutionen gegen das Elend der Katzen in Schleswig-Holstein geht in eine zweite Runde. Vom 2. bis 27. Februar sollen Tierärzte erneut Tausende Tiere kastrieren. Dafür stellen die Partner fast 170 000 Euro bereit.

Kiel.
Etwa 75 000 freilebende Katzen gibt es in Schleswig-Holstein. Dies ist ein Problem, weil sich die Tiere ungehindert vermehren, oft sehr krank sind und in der Natur kaum Nahrung finden. Daher machen sie Jagd auf Kaninchen oder Singvögel. Rechnerisch kann eine einzige Katze innerhalb eines Jahres in mehreren Generationen für bis zu 35 Nachkommen sorgen. Um die Population in den Griff zu bekommen, gab es im Herbst ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt bei dem zunächst 150000 Euro bereitgestellt wurden. Später kamen weitere rund 50000 Euro durch Spenden hinzu und die Tierärzte verzichteten auf einen Teil ihres Honorars in Höhe von insgesamt rund 70000 Euro für die Kastrationen. Innerhalb weniger Wochen wurden mit diesem Geld landesweit 2754 Katzen kastriert – auch von Besitzern, die sich dies nicht leisten konnten. Die Katzen wurden von Tierheimmitarbeitern, Haltern oder auch Jägern zu den Ärzten gebracht. Die Beteiligten zeigten sich zufrieden mit dem ersten Durchgang und wollen im Februar einen zweiten Aktionszeitraum starten.

 Zu den Organisationen, die gegen das Katzenelend an einem Strang ziehen, gehören das Umweltministerium, die drei kommunalen Landesverbände, die Tierärztekammer, der Tierschutzbund, der Landestierschutzverband sowie jetzt auch der Landesjagdverband. Die Initiatoren hoffen, dass auch diesmal wieder viele Spenden aus der Bevölkerung eingehen. So habe es während der vergangenen Aktion eine Einzelspende in Höhe von 35000 Euro gegeben, die eine Frau überwiesen habe, um die Kastrationen zu unterstützen. Auch diesmal will sie eine gleiche Summe geben, aber anonym bleiben, sagte Hartmut Winkelmann, Vorsitzender des Kieler Tierschutzvereins.

 „Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, das Elend von freilaufenden Katzen einzudämmen. Es macht Sinn, von vornherein darauf zu achten, dass Katzenpopulationen nicht zu stark wachsen. Wir appellieren daher an alle Halterinnen und Halter, ihre Tiere kastrieren zu lassen“, sagte Staatssekretärin Silke Schneider vom Umweltministerium gestern.

 Auch die Tierärzte sind trotz anfänglicher Irritationen in den eigenen Reihen wieder mit im Boot. „Wir hoffen, dass viele Kollegen wieder mitmachen“, sagte Jens-Peter Greve, Präsident der Tierärztekammer. „Und wir hoffen, dass diesmal noch mehr Tiere aus Privatbesitz dabei sind.“ Vor allem sollen sich Halter angesprochen fühlen, die sich die Kosten für die Kastration ihrer Tiere in Höhe von rund 75 Euro pro Kater und 125 Euro pro Katze eigentlich leisten können.

 Thomas Carstensen vom Landesjagdverband hat noch einen Appell an die Bevölkerung: Schließlich hätten auf dem Land alle Haustiere von Hunden über Pferde, Kaninchen und Schafe ein Zuhause in Form von Koppeln, Ställen oder Zwingern. „Nur bei Katzen gehen wir Menschen davon aus, dass diese sich frei bewegen dürfen. Wenn alle Katzenhalter deshalb dafür sorgen, dass ihre Tiere vorher vermehrungsunfähig werden, dann wären wir schon ein ganzes Stück weiter“, sagt Carstensen.

Quelle: www.kn-online.de

Tasso e.V. ruft auf!

Geben Sie Haus- und Wildtieren Ihre Stimme!
Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für weitere Bundesländer werden.

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

in Nordrhein-Westfalen findet derzeit die Novellierung des Landesjagdgesetzes statt. Obwohl der Tierschutz seit 2001 in der Landesverfassung verankert ist, werden die Belange des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdausübung bis heute kaum beachtet. Fast 8.000 Hauskatzen und 51 Hunde wurden im vergangenen Jagdjahr in NRW von Jägern erschossen, Jagdhunde werden an lebenden Füchsen oder flugunfähig gemachten Enten ausgebildet, unzählige Tiere verenden qualvoll in Fallen, und viele Tierarten werden ohne den vom Tierschutzgesetz in § 1 vorgeschriebenen vernünftigen Grund getötet, weil keine sinnvolle Verwertung stattfindet.

TASSO ist nun dem Jagdreform-Bündnis in NRW beigetreten. Zusammen mit dem BUND, dem Deutschen Tierschutzbund, den Menschen für Tierrechte und weiteren Tier- und Umweltschutzverbänden setzen wir uns für eine grundlegende Reform des Jagdgesetzes in NRW ein, die sich an ökologischen Prinzipien und am Tierschutz orientiert.

In einer gemeinsamen Resolution haben die zusammengeschlossenen Verbände 10 zentrale Eckpunkte festgelegt, die aus der Sicht des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdgesetznovelle berücksichtigt werden müssen. Zu den Forderungen zählen unter anderem ein Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen, das Ende der Fallenjagd, die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren sowie die Baujagd endlich zu verbieten und eine drastische Reduzierung der Liste der jagdbaren Arten.

Unterstützen auch Sie die Resolution und unterschreiben Sie für eine grundlegende Reform des Jagdrechts unter www.bund-nrw.de/kampagne_jagdreform_jetzt/ Denn: Die Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für weitere Bundesländer werden, da in diesem Jahr ebenfalls eine Novellierung in Schleswig-Holstein und des Bundesjagdgesetzes geplant sind sowie 2016 in Niedersachsen.

Wichtig: Nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten Sie eine E-Mail. Damit Ihre Stimme gezählt wird, müssen Sie Ihre Unterschrift mit Klick auf den darin enthaltenen Link bestätigen. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung!

 

Ihr TASSO-Team


Quelle: TASSO e.V.

Freitag, 09 Januar 2015 00:00

Keine Halsbänder für Katzen

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Bitte den Katzen kein Halsband umlegen oder nur solches, das sich selbständig öffnet!

Die Bandbreite, was Jemand unter Tierschutz versteht ist wohl auch unter den Vereinen groß!
Folgendes geschah am 2. Weihnachtstag. Unser Verein TSV Tierhilfe Stade e.V. bekam einen Anruf mit der Bitte um dringende Hilfe für eine verletzte Katze. Im Gespräch mit der Finderin erfuhren wir, dass bereits ein anderer Tierschutz-Verein aus dem Landkreis Stade von ihr um Hilfe gebeten worden war.
Der 2. Vorsitzende gab auf ihr Hilfeersuchen zur Antwort, dass es zu kalt wäre, um herauszufahren und zu helfen. Er würde sich mit der 1. Vorsitzenden besprechen und sich dann melden. Leider hat er sich nicht mehr gemeldet. Wenn Tierschutz nur im Vereinsnamen steht, aber nicht "gelebt" wird, sollte man doch ehrlicherweise auf diesen Tierschutz verzichten. Wir sind selbstverständlich losgefahren und haben die Katze eingefangen. Es stellte sich heraus, dass sich ein Bein in ihrem Halsband verklemmt hatte. Sie muss schon wochenlang damit gelebt haben. Nachdem wir sie operieren lassen haben, das Bein musste amputiert werden, ist sie doch über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war zu entkräftet und hat es nicht überstanden. Wir möchten uns nicht vorstellen, was dieses Tier erlitten hat.
Wir konnten die Halterin ausfindig machen, die nun nie wieder einer Katze ein Halsband umlegen wird.
Wir sind sehr traurig, vielleicht hätte diese kleine Katze gerettet werden können, wenn der andere Tierschutzverein sofort gehandelt hätte.
Tierschutz und Tierschutz ist wohl nicht immer ein- und dasselbe!
Donnerstag, 01 Januar 2015 00:00

Frohes neues Jahr!

 

  

 Die Initiative KSVO LK Stade wünscht allen Lesern, Unterstützern und Spendern ein gesundes neues Jahr!

 

Wir blicken auf ein arbeitsreiches, aber auch erfolgreiches Jahr zurück:

Wir haben alle Kommunen im Landkreis Stade angeschrieben, und den Antrag gestellt, die Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen.

 

Die Reaktionen waren von ganz ablehnend bis abwartend bzw. bis auf zwei Kommunen, wie Nordkehdingen und Apensen, die die Kastrationspflicht eingeführt haben.

 

Der Super-Gau, der uns die Angelegenheit sehr erschwert hat, war ein Schreiben des Nieders. Städte- und Gemeindebundes, in dem behauptet wurde, entgegen seiner vorherigen Aussage,dass die

Rechtslage unklar sei!

Diese Aussage wurde vom NSGB revidiert, aber da war es leider schon zu spät. Die Kommunen haben aufgrund dieser Aussage, die Einführung der Kastrationspflicht zunächt auf Eis gelegt, wie z.B. Drochtersen. Hier gab es noch einen Schwierigkeitsgrad mehr: Rechtsanwalt C. van Lessen behauptete, dass die Rechtsgrundlage nur das TSchG nach §13b neu sein dürfte. Allerdings hat er nicht berücksichtigt, dass dieses Gesetz in Niedersachsen noch keine Zuständigkeitsverordnung hat und wohl auch so schnell nicht umgesetzt wird. Außerdem  hat dieses Gesetz eine andere Zielrichtung und wird das Problem der scheuen und streunden Katzen nicht flächendeckend lösen können.

 

Ein weiterer Erfolg war die Einladung zur HvB-Sitzung im November 2014. Wir bekamen die Gelegenheit, die Tierschutzsituation im LK Stade vorzustellen.

Ein weitere Einladung wurde uns zugesichert. Wir werden dann auf die Einführung der Kastrationspflicht und auf die Rechtsgrundlagen intensiv eingehen können.

 

Manchmal muss man einen langen Atem haben, um etwas zu bewegen. Wir haben ihn und werden am Ball bleiben.

 

Selbstverständlich blieb die eigentliche Tierschutzarbeit dabei nicht auf der Strecke, im Gegenteil, möglicherweise auch aufgrund der Tatsache, dass auch in der Bevölkerung das Thema angekommen ist, bekommen wir mehr und mehr Meldungen über Notfälle.

 

Bleiben Sie uns gewogen, nur mit Ihrer Hilfe und Unterstützung ist diese Arbeit überhaupt zu leisten!

 

 

 

Dieser Brief wurde uns vor kurzem von Herrn Kai Seefried übermittelt.

Herr Seefried, Mitglied des Nieders. Landtags, hat sich sehr für unsere ehrenamtliche Tierschutzarbeit interessiert, wie man auch anhand der anderen Artikel auf dieser Seite lesen kann.

Vielen Dank Herr Seefried!

 

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Mittwoch, 26 November 2014 00:00

Vortrag

 

Der Tierschutzverein Tierhilfe Stade e.V. und die Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade bekamen die Gelegenheit, auf der HvB-Sitzung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes vor den hauptamtlichen Bürgermeistern  im Landkreis Stade unsere Tierschutzarbeit vorzustellen.

 

Anhand eines Vortrages konnten wir die Problematik der scheuen und streunenden Katzen im LK Stade sowie die Umsetzung des Fundrechtes und die Kastrationspflicht vorstellen.

 

Die Rückmeldung war sehr positiv und wir werden im nächsten Jahr  noch einmal Gelegenheit bekommen mit unserem Referenten Herrn Ruhnke von der Katzenhilfe Bleckede e.V.   zur Einführung der Kastrations- und Registrierungspflicht im LK Stade detailliert zu diesem Thema einen Vortrag zu halten.

 

Mittwoch, 29 Oktober 2014 00:00

Fundkatze in Dollern

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Wer kennt diese Katze?

Am Wochenende wurde diese Katze in Dollern, LK Stade aufgefunden. Ihr Gesundheitszustand war schlecht.

Nachdem wir sie sofort zum Tierarzt haben bringen lassen, konnte sie nach erfolgter Behandlung zunächst in eine Pflegestelle entlassen werden. Hier kann sie sich erst mal erholen. Sie ist absolut schmusig und ganz zahm.

Ihr fehlen fast alle Zähne, nur die Eckzähne sind noch vorhanden.

Wir suchen hiermit das alte oder ein neues Zuhause für die kleine Katze.

Wie wir jetzt sehen konnten, hat die Katze eine schlecht lesbare Tätowierung: CUX 4405? Es handelt sich aber offensichtlich um einen Kater.

Kontakt: 04164/2700

Freitag, 17 Oktober 2014 00:00

Grüße von unseren Tieren

Hallo Frau Haak,

erst einmal möchten wir Vier  uns bei der Tierhilfe Stade e.V. recht  herzlich bedanken, dass wir nicht mehr Katzenkinder in die Welt setzen müssen.
Nach der OPERATION haben wir noch einmal auf dem Bauernhof ,wo wir herkamen, vorbeigeschaut. Das hat uns aber nicht sehr gut gefallen,da sich keiner wirklich um uns gekümmert hat.Nun sind wir schon einige Zeit bei Ingrid und Peter, die hegen und pflegen uns.
Wer uns vorher gesehen hat, nur Haut und Knochen, jetzt müssen wir, äh miau, aufpassen, dass wir keine Presswürste werden. Wir haben auch ein kleines Eigenheim  mit 4 Schlafzimmern bekommen, welches in der nächsten Woche winterfest gemacht werden soll. Und wir bekommen gaaaannnz viele Streicheleinheiten.


Nochmals Danke den  lieben Menschen bei der Tierhilfe!!


Liebe Grüße
Mampfi,Kratzer, Mama und Schwarzauge

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