Willkommen bei der

Initiative Katzenschutzverordnung

LK Stade


 

Die Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade  hat sich zum Ziel gesetzt, die Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen. Wir wollen Hilfestellung geben für Politiker und Behördenvertreter, die in ihrer Gemeinde/Kommune eine solche Katzenschutzverordnung einführen wollen.

Viele neue Gesetze sind in den letzten Jahren erlassen worden, die die Belange der frei lebenden Katzen betreffen, aber den Behörden oft nicht bekannt sind. Wir wollen mit dieser Seite dazu Informationen geben.

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Aktuelle Meldungen:

PRESSE-ERKLAERUNG

Stader Tageblatt

Kreiszeitung Wochenblatt   

          

Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen

 

Seit ca. zwei Jahren ist die Einführung der Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger Katzen per Verordnung in den Räten der politischen Gremien im LK Stade im Gespräch.

Im November letzten Jahres hatten Frau Beate Dowson, 1. Vors. des „TSV Tierhilfe Stade e.V.“ gemeinsam mit Frau Cornelia Haak, „Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade“ die Gelegenheit, auf einer Sitzung des Hauptarbeitskreises des Kreisverbandes des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB), ihre Tierschutzarbeit vorzustellen und auch die Kastrationsverordnung zu thematisieren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde großes Interesse an weitergehender Information zu den Rechtsgrundlagen der Einführung einer Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen geäußert.

Es wurde vorgeschlagen, einen Referenten der Katzenhilfe Bleckede, Herrn Dieter Ruhnke, zur Mitgliederversammlung des Kreisverbandes des NSGB am 10.06.2015 einzuladen.

Der Verein „TSV Tierhilfe Stade e.V.“ sowie die „ Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade“ hoffen, dass die zuständigen Behördenvertreter und Politiker mehr Rechtssicherheit für die Einführung einer Katzenschutzverordnung erhalten werden und weitere Kommunen diese zum Schutz der Katzen und zur Verhinderung von Tierleid einführen werden.

Beate Dowson

Cornelia Haak

TSV Tierhilfe Stade e.V.

Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade

28.05.2015

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Hier hätte eine Kastrationspflicht möglicherweise das Schlimmste verhindern können!

 

Wir haben einen Hilferuf aus der SG Himmelpforten-Oldendorf erhalten. Ein Hof mit ca. 15 trächtigen Kätzinnen, von denen einige bereits ihre Babies bekommen haben, wird von uns in einer tagelang andauernden Hilfsaktion betreut. Wir fangen die Katzen ein und lassen sie kastrieren. Ca. 40 - 50 Katzenbabies haben wir in unseren Pflegestellen untergebracht. Sobald sie das Vermittlungsalter erreicht haben, suchen wir Familien für sie.

 

Wir bitten um Ihre Hilfe!

Die Kastrationskosten sowie die Kosten für Impfungen, Entwurmungen gehen in die Hunderte Euro. Bitte spenden Sie unserem Partner

 

TSV Tierhilfe Stade e.V.,

 

der hier die ehrenamtlich hilft.

 

 

Samstag, 09 Mai 2015 19:39

Die Tür bleibt erstmal zu

STADE. Der Tierschutzverein Tierhilfe Stade hat die Anfrage an alle Kommunen im Kreis Stade und speziell die Hansestadt Stade gestellt, ob die Übernahme der Leitung des kommunalen Tierheims durch den Verein machbar oder erwünscht ist.

Im zuständigen Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr der Stadt Stade wurde das Thema andiskutiert. Fazit der Politiker: Grundsätzlich spreche nichts dagegen, aber für eine Abstimmung müssten nähere Zahlen vorliegen. Ein entsprechender Auftrag an die Verwaltung wurde jedoch nicht erteilt.

Bei dem im Ausschuss vorliegenden Papier des Tierschutzvereins handelte es sich um ein grobes Konzept, das die 1. Vorsitzende Beate Dowson den Politikern vor einigen Wochen übermittelt hatte. Darin wird die Möglichkeit angesprochen, das Tierheim-Gebäude und das Gelände in Stade-Hagen eventuell zu kaufen. Für den Betrieb wünscht sich der Verein, die Machbarkeit „in Bezug auf einen für alle Seiten finanziell erträglichen Rahmen zu prüfen“. „Wir haben an ein gemeinsames Gespräch gedacht“, so Dowson gegenüber dem TAGEBLATT. Doch letztlich sei bis heute niemand auf den Verein zugekommen. „Natürlich haben wir ein Konzept im Kopf, aber dafür fehlen auch Zahlen vom Tierheim“, sagte Dowson.

Bernd Pensing von der SPD erklärte, es sei „überlegenswert, sich ein Gesamtkonzept vorstellen zu lassen“. Über die Kosten werde in dem Schreiben des Vereins nichts gesagt, kritisierte er. In die gleiche Richtung ging die Einschätzung von Tobias Archut von den Grünen: „Ich sehe keinen Finanzplan und keine Aussage dazu, wie mit den Fundtieren umgegangen werden soll.“ Bedenkenswert fand er aber, dass beispielsweise Hamburg einen sehr guten Tierschutzverein habe, der das Tierheim betreibt. Auch Sönke Hartlef von der CDU sah Vorteile: „Es ist insgesamt sicher nicht schädlich, sich ehrenamtliche Hilfe ins Boot zu holen“, sagte er.

Der Großteil der norddeutschen Kommunen hat beim Thema Tierheim inzwischen eine Lösung in Zusammenarbeit mit einem Verein gesucht, darauf verwies auch Stades Erster Stadtrat Dirk Kraska. Trotzdem merkte er Zweifel an. „Wir haben ein Jahresdefizit von über 50 000 Euro“, sagte er – trotz Verträgen mit anderen Kommunen. Da sei es schwer sich vorzustellen, wie ein Verein das bewältigen könne.

Das Konzept des Tierschutzvereins zielt auf eine größere Lösung, nicht nur für die Stadt ab. „Wir wollen ein Tierheim, das für den gesamten Landkreis funktioniert“, sagte Dowson. Gleichzeitig signalisierte sie, dass die aktuelle Situation nicht mehr haltbar sei. Stattdessen, dass Kommunen Fundtiere ins Tierheim bringen, landen Hunde und vor allem Katzen seit gut vier Jahren fast nur noch bei ehrenamtlichen Helfern. Dahinter stecken die Kosten: Bis Ende 2010 hatte der Landkreis die Kosten für alle Kommunen übernommen. Seit dem 1. Januar 2011 werden im Tierheim in Stade-Hagen nur noch Tiere aufgenommen, für die eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der jeweiligen Gemeinde vorliegt. Bei Abgabe eines Hundes oder einer Katze werden der Kommune danach pauschal 455 Euro berechnet, für Kleintiere 90 Euro.

Quelle: Stader Tageblatt vom 16.04.2015

29.04.2015 Einladung zur Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes im Landkreis Stade

Aufgrund ihrer Fachexpertise ist die Katzenhilfe Bleckede e.V. im Rahmen der Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungsplicht für freilaufende Hauskatzen zum sachkundigen Ansprechpartner für Kommunen und andere Tierschutzorganisationen avanciert. Da die Katzenhilfe Bleckede e.V. bereits die Initiative Katzenschutzverordnung im Landkreis Stade unterstützt und in bereits zwei Kommunen die Einführung einer solchen Verordnung erreichen konnte, sowie in weiteren Kommunen die Diskussion für eine solche Verordnung initieren konnte, wurde erreicht, dass man in der o g. Mitgliederversammlung dazu am 10.06.2015 vortragen darf.

Die Mitgliederversammlung besteht in der Regel aus den Hauptverwaltungsbeamten -Bürgermeister- oder deren Vertreter und Vertretern des Landkreises.

 

29.04.2015 Katzenhilfe Bleckede e.V. unterstützt Initiative Katzenschutzverordnung im

Landkreis Stade

Zu Beginn des Jahres 2014 hat sich die Initiative Katzenschutzverordnung für den Landkreis Stade unter der Federführung von Frau Cornelia Haak gegründet. Frau Haak hat sich nun im Schwerpunkt auf die Politische Arbeit zur Einführung einer Kastrationspflicht im Landkreis Stade konzentriert. Da der Verein Tierschutz Stade e.V.  nicht die notwendige Unterstützung leisten konnte, erfolgte in logischer Konsequenz die Gründung der o. g. Initiative. Mit Frau Haak bestand bereits eine Verbindung im Rahmen der Unterstützung zur Einführung einer Kastrationsverordnung in der Samtgemeinde Apensen. Frau Haak stellte den Kontakt her, so dass die Katzenhilfe Bleckede .V. am 27.08.2013 zu dieser Thematik vortragen und den Veraltungsausschuss davon überzeugen konnte eine entsprechende Verordnung zum 01.10.2013 in Kraft treten zu lassen.

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. hat Frau Haak umfangreiche Unterlagen und Informationen zur Thematik Kastrationsverordnung zukommen lassen und sie in die Vortragsunterlagen eingewiesen. Mit dieser Einweisung, den Informationen und den Vortragsunterlagen der Katzenhilfe Bleckede e.V. konnten am 27.02.2014 die Ratsmitglieder der Samtgemeinde Nordkhedingen davon überzeugt werden auch eine entsprechende Kastrationsverordnung zu verabschieden.

Aufgrund der mittlerweile anerkannten Fachexpertise von Frau Haak und den Vortrags- und Informationsunterlagen der Katzenhilfe Bleckede e.V. konnte die Thematik auch in der Samtgemeinde Lühe am 06.03.14 vorgertagen und zur Diskussion gestellt werden.

E-Mail von Frau Haak an die Katzenhilfe Bleckede e.V. vom 03.03.2014

Sehr geehrter Herr Ruhnke,
ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass die SG Kehdingen anhand Ihrer Präsentation die Kastrationspflicht erlassen hat. Ich wollte nur die Erfolgsmeldung an Sie weiter leiten. Ohne Sie wäre das hier nie ins Laufen gekommen.
Herzliche Grüße
Cornelia Haak
Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade

 

Am 05.05.2014 hat Frau Haak auf Grundlage der Unterlagen der Katzenhilfe Bleckede e.V. im zuständigen Ausschuss der Samtgemeinde Drochtersen zur Einführung einer Kastrations-/Kennzeichnungs- u. Registrierungspflicht für freilaufende Hauskatzen vorgetragen. Die eingebrachte Fachexpertise überzeugte die Ausschussmitglieder, die dann mit einer Enthaltung eine Beschlussempfehlung zur Einführung einer entsprechenden Verordnung verabschiedeten. Somit wird dem Samtgemeinderat in Drochtersen empfohlen bei einer seiner nächsten Ratssitzungen die Verordnung zu erlassen.

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. arbeitet durchgehend mit der Tierhilfe Stade e.V. zur Einführung einer Kastrationsverpflichtung im Landkreis Stade zusammen. Es wurde erreicht, dass in vielen Kommunen des Landkreises Stade eine entsprechende Verordnung auf Anregung der Tierhilfe Stade e.V. beraten wurde.

Man war dazu auf einen guten Weg bis Beratungen in Gemeinde Drohtersen dazu eingeleitet worden sind. Zunächst hatte sich der Verwaltungsausschuss der Gemeinde für eine entsprechende Verordnung ausgesprochen. Durch ein Ratsmitglied (Rechtsanwalt), dass bereits im Landkreis Stade für seine ständige Gegenargumentationen bekannt ist, wurde eine entsprechende Verordnung als rechtswidrig dargestellt. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. unterstützte im Juni 2014 den darauf folgenden Austausch von Rechtsmeinungen zur Thematik. Die jeweiligen Argumentationen des Rechtsanwaltes konnten jeweils sachbezogen mit den jeweiligen aktuellen Urteilen und der Gesetzeslage wiederlegt bzw. zu mindestens in Frage gestellt werden. Letztendlich konnte sich der Rat der Samtgemeinde Drochtersen nicht durchringen, eine entsprechende Verordnung zu erlassen. Mat hatte sich durch den Rechtsanwalt einschüchtern lassen. Die Absicht eine Verordnung zu erlassen besteht aber weiterhin und man wartet jetzt auf eine Landesregelung, die seitens der Landesregierung angekündigt wurde. Weitere Kommunen warten aus diesem Grund ebenfalls auf die Landesregelung.

Diese Auseinandersetzung in der Gemeinde Drochtersen zwischen der Tierhilfe Stade e.V. und dem Rechtsanwalt nötigte vielen Kommunalpolitikern Respekt ab. Das Ratsmitglied und Landtagsabgeordnete Kai Seefried besuchte daraufhin die Tierhilfe Stade e.V. und sorgte dafür, dass die Thematik auf die Tagesordnung der Hauptverwaltungsbeamten (Bürgermeister) des Landkreises Stade gesetzt wurde. Am 18.11.2014 konnte Frau Haak zur Thematik in der Sitzung der Bürgermeister vortragen. Aufgrund der Ausführungen wurde in dieser Sitzung beschlossen ein Informationsveranstaltung zu dieser Thematik durchzuführen. Hierzu wurde durch die Tierhilfe Stade e.V. vorgeschlagen, Herrn Ruhnke von der Katzenhilfe Bleckede e.V. als Referenten einzuladen. Die Veranstaltung soll im Jahr 2015 durchgeführt werden.

Ergänzend unterstützte die Katzenhilfe Bleckede e.V. bei mehrern Fachaufsichtsbeschwerden gegen Behörden, die ihre Zuständigkeit für frei lebende Hauskatzen ablehnten. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. erarbeitete die rechtlichen Grundlageninformationen und schlug Formulierungen vor. Bisher mussten allen Beschwerden im vollen Umfang Recht gegeben werden. Zusätzlich wurde eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Stadt Stade unterstützt, die in einen Antrag zur Einleitung einer Verwaltungsgerichtsentscheidung zum Ende des letzten Jahres mündete.

Am 29.04.2015 wurde die Katzenhilfe Bleckede e.V. zur Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städte und Gemeindebundes im Landkreis Stade am 10.06.2015 eingeladen. Unter dem TOP 5 "Einführung einer Katzenschutzverordnung" trägt die Katzenhilfe Bleckede e.V. den Mitgliedern vor.

Donnerstag, 23 April 2015 08:27

Verein will Tierheim übernehmen

Ziel: mehr Geld und Platz für die Fundkatzen und Hunde / Politik verlangt finanzielles Konzept

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"Der Verein ist finanziell und personell an der Grenze
angelangt", sagt Tierschützerin Cornelia Haak
(Foto: Haak privat)
tp. Stade. Kühner Vorstoß der Tierhilfe Stade: Der 300 Mitglieder starke Tierschutzverein will das kommunale Tierheim der Stadt Stade übernehmen. Hintergrund ist die anhaltende Schwemme an Fundkatzen und Hunden. Von der Übernahme des städtischen Tierheims im Ortsteil Hagen verspricht sich der Verein um die Vorsitzende Beate Dowson und Schatzmeisterin Cornelia Haak vor allem eine Verbesserung bei der Unterbringung der Fundkatzen.

Nachdem der Verein kürzlich seine noch groben Pläne im zuständigen Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr vorgestellt hat, signalisieren die Stader Politiker grundsätzliche Kooperationsbereitschaft. Sie verlangen aber ein konkretes finanzielles Konzept.

Laut Schatzmeisterin Cornelia Haak orientiert sich der Verein bei seinem Vorhaben an der Nachbarstadt Lüneburg. Dort seien die Verhandlungen auf Übernahme des Heims zwischen Tierschützern und Stadt auf einem guten Weg.

Die aktuelle Situation in Stade sei nicht haltbar, so Cornelia Haak. Seit dem Jahr 2011 werden im Tierheim in Stade nur noch Tiere aufgenommen, für die eine Kommune schriftliche die Übernahme der Kosten erklärt. Doch um die Gebühr von 455 Euro je Hund oder Katze für tierärztliche Versorgung, Futter und Co. beim Tierheim zu umgehen, würden die Gemeinden - aber auch viele Privatleute - die Tiere beim Verein abgeben. Haak: "Wir sind personell und finanziell am Limit."

Der Stader Tierhilfe-Verein, der sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert, hat laut Cornelia Haak ständig Dutzende Katzen in seiner Obhut. Davon seien allein rund 60 Katzen bei nur drei ältere Damen untergebracht, die in ihren Wohnungen ehrenamtliche Pflegestellen betreiben. Von der Übernahme des Tierheims erhoffen sich die Tierschützer endlich eine Entspannung bei der Raumknappheit. Sie erwarten zudem eine finanzielle Besserstellung durch öffentliche Zuwendungen.

Im Ausschuss gab der Erste Stadtrat Dirk Kraska zu bedenken, dass das Stader Tierheim nicht kostendeckend arbeite. Bei dem Jahresdefizit von 50.000 Euro meldete er Zweifel an, dass der Verein die Last stemmen könne. Laut Cornelia Haak ist die künftige finanzielle ebenso wie die räumliche Lösung noch offen und müsse unter Beteiligung aller Verantwortlichen erörtert werden.

Für ihr Projekt wollen die Tierschützer alle Kommunen im Landkreis ins Boot holen. Die Tierschützer laden am Mittwoch, 10. Juni, in Stade die Verantwortlichen zu einer großen internen Versammlung mit Vortrag über juristische und politische Hintergründe des Tierschutzes ein: Themen sind u.a. Kastrationspflicht, Fundtierrecht und eine geplante niedersächsische Verordnung, nach der Kommunen bei Fundtieren künftig stärker in die Pflicht genommen werden sollen.

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt vom 22.04.2015

 

Vor kurzem bekamen wir einen Hilferuf aus dem Stader Randbereich:

 

6 Katzen haben sich in der Nähe eines Pferdehofes gesammelt, die sich dort möglicherweise eingefunden haben, weil hier immer mal wieder Futter zu holen ist.

 

Der Gesundheitszustand zumindest einer Katze war sehr schlecht. Die Katzen sind der Stadt Stade gemeldet worden, die im Rahmen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind, da hier das Schutzgut der öffentlichen Ordnung betroffen ist, weil die Tiere krank sind.

Das interessiert die Stadt Stade herzlich wenig. Hier wird geltendes Recht gebeugt!

 

 

Nachdem wir letztes Jahr eine Fachaufsichtsbeschwerde über die Verweigerung der Aufnahme eines Fundtieres an den Landrat geschickt hatten, der bestätigte, dass das Fundtier durch die Kommune hätte aufgenommen werden müssen, ist nun erneut einer Fundkatze die Hilfe verweigert worden.

 

Die Behördenmitarbeiterin verweigerte darüber hinaus auch noch, sich namentlich zu erkennen zu geben, da man "mit ihrem Namen ja Schindluder" (O-Ton) treiben könne. Auch riet sie der Finderin, das Tier auf keinen Fall zu füttern. Das Tier hätte ein  Zuhause. (Wie kann die Behördenmitarbeiterin  aus ihrem Bürofenster oder aus der Glaskugel das heraus bekommen haben?) Ein hungerndes Tier nicht zu füttern, stellt den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung nach § 323c StGB (Unglücksfälle nur auf menschliche Individual-Rechtsgüter zu beschränken, ist vom Gesetzeswortlaut nicht geboten und jedenfalls seit Änderung des § 90a BGB nicht mehr korrekt, Tröndle/Fischer StGB § 323 Nr.2 amN) dar.

 

Die Finderin hat die Telefonate protokolliert und wir werden ein Gespräch mit dem Bürgermeister führen, um die SG Fredenbeck auf ihre Aufgaben im Rahmen des Fundrechtes hinzuweisen.

Freitag, 30 Januar 2015 11:01

Pilotprojekt in Schleswig-Holstein

Hoffnung im Kampf gegen KatzenelendPilotprojekt startet in seine zweite Runde
Von:Paul Wagner | 29.01.2015 07:00 Uhr

Foto: Es gibt noch viel zu tun im Kampf gegen das Katzenelend. Doch das Pilotprojekt ist auf einem guten Weg und kann einen neuen Anlauf nehmen.
Es gibt noch viel zu tun im Kampf gegen das Katzenelend.
Doch das Pilotprojekt ist auf einem guten Weg und kann einen neuen
Anlauf nehmen. ©  Julian Stratenschulte/dpa
Das gemeinsame Projekt mehrerer Verbände und Institutionen gegen das Elend der Katzen in Schleswig-Holstein geht in eine zweite Runde. Vom 2. bis 27. Februar sollen Tierärzte erneut Tausende Tiere kastrieren. Dafür stellen die Partner fast 170 000 Euro bereit.

Kiel.
Etwa 75 000 freilebende Katzen gibt es in Schleswig-Holstein. Dies ist ein Problem, weil sich die Tiere ungehindert vermehren, oft sehr krank sind und in der Natur kaum Nahrung finden. Daher machen sie Jagd auf Kaninchen oder Singvögel. Rechnerisch kann eine einzige Katze innerhalb eines Jahres in mehreren Generationen für bis zu 35 Nachkommen sorgen. Um die Population in den Griff zu bekommen, gab es im Herbst ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt bei dem zunächst 150000 Euro bereitgestellt wurden. Später kamen weitere rund 50000 Euro durch Spenden hinzu und die Tierärzte verzichteten auf einen Teil ihres Honorars in Höhe von insgesamt rund 70000 Euro für die Kastrationen. Innerhalb weniger Wochen wurden mit diesem Geld landesweit 2754 Katzen kastriert – auch von Besitzern, die sich dies nicht leisten konnten. Die Katzen wurden von Tierheimmitarbeitern, Haltern oder auch Jägern zu den Ärzten gebracht. Die Beteiligten zeigten sich zufrieden mit dem ersten Durchgang und wollen im Februar einen zweiten Aktionszeitraum starten.

 Zu den Organisationen, die gegen das Katzenelend an einem Strang ziehen, gehören das Umweltministerium, die drei kommunalen Landesverbände, die Tierärztekammer, der Tierschutzbund, der Landestierschutzverband sowie jetzt auch der Landesjagdverband. Die Initiatoren hoffen, dass auch diesmal wieder viele Spenden aus der Bevölkerung eingehen. So habe es während der vergangenen Aktion eine Einzelspende in Höhe von 35000 Euro gegeben, die eine Frau überwiesen habe, um die Kastrationen zu unterstützen. Auch diesmal will sie eine gleiche Summe geben, aber anonym bleiben, sagte Hartmut Winkelmann, Vorsitzender des Kieler Tierschutzvereins.

 „Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, das Elend von freilaufenden Katzen einzudämmen. Es macht Sinn, von vornherein darauf zu achten, dass Katzenpopulationen nicht zu stark wachsen. Wir appellieren daher an alle Halterinnen und Halter, ihre Tiere kastrieren zu lassen“, sagte Staatssekretärin Silke Schneider vom Umweltministerium gestern.

 Auch die Tierärzte sind trotz anfänglicher Irritationen in den eigenen Reihen wieder mit im Boot. „Wir hoffen, dass viele Kollegen wieder mitmachen“, sagte Jens-Peter Greve, Präsident der Tierärztekammer. „Und wir hoffen, dass diesmal noch mehr Tiere aus Privatbesitz dabei sind.“ Vor allem sollen sich Halter angesprochen fühlen, die sich die Kosten für die Kastration ihrer Tiere in Höhe von rund 75 Euro pro Kater und 125 Euro pro Katze eigentlich leisten können.

 Thomas Carstensen vom Landesjagdverband hat noch einen Appell an die Bevölkerung: Schließlich hätten auf dem Land alle Haustiere von Hunden über Pferde, Kaninchen und Schafe ein Zuhause in Form von Koppeln, Ställen oder Zwingern. „Nur bei Katzen gehen wir Menschen davon aus, dass diese sich frei bewegen dürfen. Wenn alle Katzenhalter deshalb dafür sorgen, dass ihre Tiere vorher vermehrungsunfähig werden, dann wären wir schon ein ganzes Stück weiter“, sagt Carstensen.

Quelle: www.kn-online.de

Tasso e.V. ruft auf!

Geben Sie Haus- und Wildtieren Ihre Stimme!
Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für weitere Bundesländer werden.

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

in Nordrhein-Westfalen findet derzeit die Novellierung des Landesjagdgesetzes statt. Obwohl der Tierschutz seit 2001 in der Landesverfassung verankert ist, werden die Belange des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdausübung bis heute kaum beachtet. Fast 8.000 Hauskatzen und 51 Hunde wurden im vergangenen Jagdjahr in NRW von Jägern erschossen, Jagdhunde werden an lebenden Füchsen oder flugunfähig gemachten Enten ausgebildet, unzählige Tiere verenden qualvoll in Fallen, und viele Tierarten werden ohne den vom Tierschutzgesetz in § 1 vorgeschriebenen vernünftigen Grund getötet, weil keine sinnvolle Verwertung stattfindet.

TASSO ist nun dem Jagdreform-Bündnis in NRW beigetreten. Zusammen mit dem BUND, dem Deutschen Tierschutzbund, den Menschen für Tierrechte und weiteren Tier- und Umweltschutzverbänden setzen wir uns für eine grundlegende Reform des Jagdgesetzes in NRW ein, die sich an ökologischen Prinzipien und am Tierschutz orientiert.

In einer gemeinsamen Resolution haben die zusammengeschlossenen Verbände 10 zentrale Eckpunkte festgelegt, die aus der Sicht des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdgesetznovelle berücksichtigt werden müssen. Zu den Forderungen zählen unter anderem ein Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen, das Ende der Fallenjagd, die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren sowie die Baujagd endlich zu verbieten und eine drastische Reduzierung der Liste der jagdbaren Arten.

Unterstützen auch Sie die Resolution und unterschreiben Sie für eine grundlegende Reform des Jagdrechts unter www.bund-nrw.de/kampagne_jagdreform_jetzt/ Denn: Die Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für weitere Bundesländer werden, da in diesem Jahr ebenfalls eine Novellierung in Schleswig-Holstein und des Bundesjagdgesetzes geplant sind sowie 2016 in Niedersachsen.

Wichtig: Nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten Sie eine E-Mail. Damit Ihre Stimme gezählt wird, müssen Sie Ihre Unterschrift mit Klick auf den darin enthaltenen Link bestätigen. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung!

 

Ihr TASSO-Team


Quelle: TASSO e.V.

Freitag, 09 Januar 2015 00:00

Keine Halsbänder für Katzen

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Bitte den Katzen kein Halsband umlegen oder nur solches, das sich selbständig öffnet!

Die Bandbreite, was Jemand unter Tierschutz versteht ist wohl auch unter den Vereinen groß!
Folgendes geschah am 2. Weihnachtstag. Unser Verein TSV Tierhilfe Stade e.V. bekam einen Anruf mit der Bitte um dringende Hilfe für eine verletzte Katze. Im Gespräch mit der Finderin erfuhren wir, dass bereits ein anderer Tierschutz-Verein aus dem Landkreis Stade von ihr um Hilfe gebeten worden war.
Der 2. Vorsitzende gab auf ihr Hilfeersuchen zur Antwort, dass es zu kalt wäre, um herauszufahren und zu helfen. Er würde sich mit der 1. Vorsitzenden besprechen und sich dann melden. Leider hat er sich nicht mehr gemeldet. Wenn Tierschutz nur im Vereinsnamen steht, aber nicht "gelebt" wird, sollte man doch ehrlicherweise auf diesen Tierschutz verzichten. Wir sind selbstverständlich losgefahren und haben die Katze eingefangen. Es stellte sich heraus, dass sich ein Bein in ihrem Halsband verklemmt hatte. Sie muss schon wochenlang damit gelebt haben. Nachdem wir sie operieren lassen haben, das Bein musste amputiert werden, ist sie doch über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war zu entkräftet und hat es nicht überstanden. Wir möchten uns nicht vorstellen, was dieses Tier erlitten hat.
Wir konnten die Halterin ausfindig machen, die nun nie wieder einer Katze ein Halsband umlegen wird.
Wir sind sehr traurig, vielleicht hätte diese kleine Katze gerettet werden können, wenn der andere Tierschutzverein sofort gehandelt hätte.
Tierschutz und Tierschutz ist wohl nicht immer ein- und dasselbe!
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