Dienstag, 14 Oktober 2014 00:00

Abschuss von Katzen kein "Jagdschutz"

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Auswirkungen wildernder Hunde und streunender Katzen auf den Wildbestand

Dr. Christoph Maisack (Richter), 1. Vorsitzender der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT), präsentierte am 17. März 2014 im Rahmen einer Expertenanhörung rechtliche Aspekte zu Auswirkungen wildernder Hunde und streunender Katzen auf den Wildbestand. Die Expertenanhörung war vom Arbeitskreis 'Jagd und Naturschutz' und dem Landesjagdbeirat NRW organisiert worden.

Dieser Vortrag bewertet den Abschuss von Hauskatzen und Hunden im Rahmen der Jagdausübung aus rechtlicher Sicht. Es werden die gegenwärtigen Jagdvorschrifen in Kontext mit dem Abschuss von Haustieren gesetzt. Im Ergebnis der rechtlichen Bewertung wird unter anderem festgestellt, dass der Abschuss von Katzen keinen „Jagdschutz“ darstellt, da Katzen nicht primär „Wild“ i.S.d. Jagdvorschriften erbeuten. Der Vortrag basiert zwar auf den Jagdvorschriften NRW, kann aber auch auf Niedersachsen bezogen werden, weil die Jagdvorschriften in Niedersachsen auf Grundlage des Bundesjagdgesetzes entstanden sind. Die Jagdvorschriften NRW und Niedersachsen unterscheiden sich in den Kernaussagen nicht.

Den kompletten Vortrag finden Sie unter:

http://www.katzenhilfe-bleckede.de/sonstiges.php

Quelle: Katzenhilfe Bleckede

Gelesen 2670 mal Letzte Änderung am Dienstag, 14 Oktober 2014 18:36

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