Sonntag, 14 September 2014 11:14

Besuch von Kai Seefried in unserer Pflegestelle

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Kater Shaky begrüßt Landtagsabgeordneten Kai Seefried

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Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour bekamen Kater Shaky und seine Leidensgenossen Besuch vom Landtagsabgeordneten Kai Seefried und seiner Assistentin Frau Baukloh. Beide hatten großes Interesse an der Arbeit des Vereins TSV Tierhilfe Stade e.V. Shaky zeigte sich von seiner besten Seite, denn es war das erste Mal, dass sich Politiker für die Arbeit unseres Tierschutzvereins interessierten.

Wie alles begann:
Anfang des Jahres stellte der Verein TSV Tierhilfe Stade e.V. und die „Initiative Katzenschutzverordnung LK Stade“ auch in der Gemeinde Drochtersen den Antrag, die Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen. Nachdem wir dort aufgrund unseres Vortrages die tierschutzwidrigen Lebensbedingungen der Streunerkatzen und die Ursache dafür darstellen konnten, stimmte der zuständige Ausschuss einstimmig (Enthaltung der FWG) zu. Leider hatten wir nicht mit dem Gegenwind eines Ratsmitgliedes der FWG gerechnet. Mit allen Mitteln wurde versucht, diesen Beschluss zu kippen, was letztendlich auch gelang. Der Rat stellte die Entscheidung zurück. Unser Kampf für die Katzenschutzverordnung hat offensichtlich so viel Aufmerksamkeit bei der CDU in Drochtersen ausgelöst, dass der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kai Seefried mehr über unsere Arbeit erfahren wollte.
Ende August war es dann so weit. Herr Seefried und Frau Baukloh nahmen sich gute zwei Stunden Zeit, um den Berichten der 1. Vorsitzenden Beate Dowson zuzuhören, die über die ehrenamtliche Tierschutzarbeit, die wir seit ca. 30 Jahren im Landkreis Stade leisten, vieles zu erzählen wusste. Die vielen Katzen in dieser Pflegestelle, sprachen schon aufgrund ihres Aussehens Bände, alles von der Gesellschaft ausgemusterte Tiere, die niemand mehr haben wollte. Alleine die Kosten für Tierarztrechnungen, die wir jedes Jahr stemmen müssen, brachte beide Politiker zum Staunen.
Auch konnten wir belegen, dass unsere Arbeit in vielen Fällen die Kommunen im Kreis Stade zu übernehmen hätten, sich aber der Verantwortung verweigern. Von den Kommunen werden wir als Tierschutzverein komplett alleine gelassen, wenn es um Tierschutz geht. Schlimmer noch, die Behörden verweigern ihre „Amtsaufgaben“ und glauben, dass der ehrenamtliche Tierschutz dafür eintritt. Herr Seefried und Frau Baukloh waren sichtlich beeindruckt von dem Ausmass unserer ehrenamtlichen Arbeit. Herr Seefried hat anhand unserer Berichte erkannt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Tierschutz verbesserungswürdig ist. Er wird sich dafür einsetzen, hier die Zusammenarbeit zu verbessern.

Gelesen 23600 mal Letzte Änderung am Sonntag, 14 September 2014 15:30

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